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Titel
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Videoskulpturen 1969-1986
Technische Angaben
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64 S., 21x23 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Klebebindung, mit handschriftlichen Notizen und Dokumentationen in gedruckter Form
ZusatzInfos
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Ausstellungskatalog zur Ausstellung von Wolf Kahlen mit Dokumentation seiner Videoskulpturen (1969-1986), Berlin, 10.-27.04.1986
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Titel
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Ferdinands-Tor-Blatt Drape 2
Technische Angaben
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8 S., 42x30 cm, Auflage: 50, keine weiteren Angaben vorhanden
Zeitungskatalog in bedrucktem Zeitungshalter aus Holz mit Metallbügel, eingeklemmte Nesselstreifen
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Technische Angaben
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27x30 cm, Auflage: 50, numeriert, signiert, keine weiteren Angaben vorhanden
15 Blatt Fotos (Handabzug), Übermalung: 4-farbiger Siebdruck auf Acryl, 3 Seiten Text, Siebdruck auf schwarzem Karton, 2 Seiten Fotos der Life-Situation
ZusatzInfos
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Synchron zu den flüchtigen, fließenden Bildern einer geschwenkten Kamera spielen M. Freudenberg und Penck Musik. Wenn Kahlen die Kamerabewegung anhält (»Achtung Aufnahme«), einen zufälligen Bildausschnitt der Galeriesituation fixierend, frieren auch die musikalischen Rhythmen ein. Penck steht auf und malt auf eine vor dem fixierten Monitorbild plazierte Glasscheibe – mit der Bildstruktur, gegen sie an, über sie hinweg. So entstehen 15 Bilder, bei einigen fühlen sich auch anwesende DDR-Künstler (u. a. Strawalde) stimuliert, Penck zuvorzukommen und eine Scheibe zu bearbeiten.
Die Performance fand vor Besuchern aus Ost und West im Anschluß an Kahlens unerlaubte Ausstellung »Licht-Be-Zeichnungen« in der privaten Ostberliner Galerie Schweinebraden statt und ist die erste als Performance konzipierte Demonstration von Video in der DDR. Ein Teil der Geräte war über den diplomatischen Dienst in den Osten gelangt, ein anderer (tarngrün gestrichen) kam durch einen NVA-Psychologen in die Galerie.
Katalog Ostranenie 1997
Eher ungewöhnlich, wurde ein Video-Performance so organisiert, dass sowohl eine Kunst-Edition, als diese gleichzeitig eine Dokumentation des Performances repräsentierte. Es entstand eine eigenständige Kunst-Mappe und Dokumentation des ersten Video-Perfor-mances in der DDR, geplant und realisiert von Wolf Kahlen, W-Berlin: die Mappe Achtung Aufnahme. Zeit und Ort der Aktion: 1.02.1980 in der legendären EP Galerie von Jürgen Schweinebraden in der Dunckerstraße 17, Prenzlauer Berg.
von der Webseite der EP-Edition
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Titel
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1969 Selbst-los / Self-less 2000
Technische Angaben
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4 S., 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
farbiger Ausdruck eines Internet-Projekts
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Titel
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Arbeiten mit dem Zufall den es nicht gibt
Technische Angaben
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176 S., 28,2x20,5 cm, Auflage: 1.500, keine weiteren Angaben vorhanden
Englische Broschur
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Titel
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NetArt: Selbst-Los / Self-Less - war mal
Technische Angaben
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4 S., 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
LaserAusdruck einer Email zum Ende des NetArt-Projekts
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Titel
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Vortrag zur NetArt Ausstellung Cynet Art 2000, Hygiene Museum Dresden
Technische Angaben
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8 S., 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
LaserAusdruck nach Word-Dokument
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Titel
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NetArt: Selbst-Los / Self-Less Nr.: B 1295 / 2924 - Blatt 1
Technische Angaben
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1 S., 29,7x21 cm, Auflage: Unikat, keine weiteren Angaben vorhanden
FarbLaserAusdruck zum Ende des NetArt-Projekts auf Aquarellpapier, drucksigniert und einmalig
ZusatzInfos
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Textausschnitt aus der Email:
... Der User oder besser Teilnehmer konnten in drei Schritten eines zeitlichen Prozesses daran teilnehmen, wie ein Selbstporträt Wolf Kahlens sich auflöste und wiedererstand, auflöste und wiedererstand…, wie Kahlens Selbst sich auflöste, er sich selbst los wurde, bzw. ein Kunstwerk selbstlos verschenkte.
Denn, wenn der Kunstliebhaber, wie seit eh und jeh gewohnt, den Prozess festhielt, auf seine Festplatte bannte und sogar ausdruckte, konnte er sich das Werk in Triptychonform aneignen. Mußte aber beim Nachdenken feststellen, daß er zwar einen einzigartigen Moment im Zeitablauf des Stücks, eine 'nano Sekund' erwischt hat, das 'ganze' Kunstwerk aber nicht zu be-halten ist.
Das ist erst in der die Summe aller Zeit-Punkte, aller Stadien der Auflösung und Neubildung vollständig,'voll im Stande zu wirken'. Erst die Gemeinschaft aller schon jetzt und der noch kommenden Teil-Besitzenden 'besitzt' das Werk.
Ein kunstmarktfeindliches Konzept oder eine Gesellschaftsutopie...
Das sind heute eine fünfstellige Zahl von privaten Teilnehmern und 'Eignern', wenige Museen, die aber erstaunlicherweise zögerten, das Werk, im anonymen Netz angeboten, geschenkt anzunehmen, sie zahlten lieber. Und wollten eine zweit Signatur, obwohl das Stück elektronisch signiert ist. Das zeigt ihre hochgradig Konventionell Art der Sammlung von 'Kunstmaterial'
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Titel
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NetArt: Selbst-Los / Self-Less Nr.: B 1295 / 2924 - Blatt 2
Technische Angaben
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1 S., 29,7x21 cm, Auflage: Unikat, keine weiteren Angaben vorhanden
FarbLaserAusdruck zum Ende des NetArt-Projekts auf Aquarellpapier, drucksigniert und einmalig
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Titel
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NetArt: Selbst-Los / Self-Less Nr.: B 1295 / 2924 - Blatt 3
Technische Angaben
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1 S., 29,7x21 cm, Auflage: Unikat, keine weiteren Angaben vorhanden
FarbLaserAusdruck zum Ende des NetArt-Projekts auf Aquarellpapier, drucksigniert und einmalig
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Titel
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VideoTapes 1969-2010 - Werkverzeichnis complete works
Technische Angaben
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480 S., 27,5x21,8x3,8 cm, Auflage: 1.500, signiert, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-927786-00-4
Hardecover. 1350 Abbildungen, Liste aller 158 Videotapes bis Dez. 2009
ZusatzInfos
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Erschienen zur Ausstellung im ZKM Karlsruhe: Ruine der Künste Berlin 25 years
Wolf Kahlen 70 years.03.07.-26.09.2010: Wolf Kahlen, VideoTapes 1969-2010.
Wolf Kahlen, in diesem Jahr siebzig Jahre alt geworden, gehört zu den wichtigsten deutschen Videopionieren. Das ZKM widmet ihm ab Juli eine umfassende Retrospektive. Als Kahlen Mitte der 1960er Jahre als junger DAAD-Stipendiat in New York erstmals mit dem damals neuen Medium Video in Berührung kam, war ihm sofort klar, dass dies die Technik für seine Kunst werden sollte. Ein Medium, das nach seiner Auffassung schwer greifbar ist, das subjektiv und auch rahmenlos ist. So in der Projektion »Kyoto – Raw Material On Sublime Beauty«, die überwiegend aus japanischen Straßenszenen besteht und mit ihrer Länge von fast zwölf Stunden für den einzelnen Besucher nie fassbar wird.
Die Kamera war und ist für Kahlen ein umherschweifendes Auge, das sucht, aber auch zuweilen den Zufall findet, das dokumentiert und doch etwas völlig anderes hervorbringt als die Kamera eines Dokumentarfilmers. Das Medium hat für ihn vielmehr etwas Intimes, seine Videowerke halten Zwiesprache mit dem einzelnen Betrachter. Die Ausstellungsarchitektur im Projektraum des ZKM entspricht dem Bedürfnis Kahlens nach Intimität. In einem »Audiovisuellen Reading-Room« bietet sich die Möglichkeit des ruhigen und ungestörten Studierens, ohne dass einem jemand über die Schulter schauen kann. Ergänzt wird die Ausstellung durch sechs Videoskulpturen, darunter zwei aus der Sammlung des ZKM | Medienmuseum, die für diesen Anlass restauriert wurden und so seit vielen Jahren erstmals wieder zu sehen sind.
Text von der Webseite
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Technische Angaben
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65 S., 30x19,9 cm, Auflage: 480, signiert, ISBN/ISSN 9783927786042
Hartpappeeinband, auf Rückseite gestempelt, mit betitelter Bauchbinde
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Titel
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365 Zeit-AnSagen - Kunst übers Telefon - Im Lichtjahr NeunzehnhundertDoppeltUnendlich 1988
Technische Angaben
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240 S., 29,6x21 cm, Auflage: 250, numeriert, signiert, ISBN/ISSN 9783927786066
Klappbroschur mit beigelegter Audio-CD
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Titel
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831 54 55 - Hier ist die Ruine der Künste Berlin - Zum Thema Zeit ein Zeitprojekt
Technische Angaben
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83,8x29,7 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Plakat, mehrfach gefaltet, einseitig bedruckt
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