|
Technische Angaben
-
24x11,5 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Drei Kassetten in Box aus Karton und Holzleisten
ZusatzInfos
-
Eine Zusammenstellung von nahezu nicht mehr erhältlichen Werken der Lautpoesie von François Dufrêne aus der Zeit von 1965–1979. Sie enthält mehrere seiner „Crirhythmen“ sowie andere experimentelle Stücke, die alle aus seiner kreativen Nutzung der von seiner Stimme, Lautsprechern und dem Tonbandgerät erzeugten Klänge hervorgegangen sind.
Originalausgabe: 3 Kassetten in einem (gewellten) Kartonschuber + Holz. Jede Kassette enthält zudem ein kleines Heft mit Informationen zum Inhalt.
Zusätzlich enthalten: ein Bestellschein dieser Edition (29,5 × 20,7 cm).
Guter Zustand, einige Feuchtigkeitsflecken auf dem Titeletikett, siehe Foto.
François Dufrêne (Paris 1930 – 1982)
war ein französischer bildender Künstler des Nouveau Réalisme, sowie lettristischer und ultra-lettristischer Dichter. Er ist vor allem als Pionier der Lautpoesie und für seine Verwendung des Décollage innerhalb des Nouveau Réalisme bekannt. Dufrênes abstrakte Poesie hat viele dazu veranlasst, ihn als Mitglied der ersten Generation von Lautpoeten zu betrachten.
Er schloss sich 1946 Isidore Isou und der Lettristenbewegung an und blieb dort bis 1964 aktiv. In den 1950er Jahren gründete Dufrêne zusammen mit Jean-Louis Brau und Gil J Wolman die ultra-lettristische Bewegung, nachdem sie sich vom Lettrismus Isous abgespalten hatten.
Dufrêne erforschte die stimmlichen Möglichkeiten der Musique concrète, einer Ausdrucksform, die auf spontan aufgenommenem Material basiert und direkt auf Tonband festgehalten wird. Dabei nutzte er die „Noise“-Qualität von Klang, Bedeutung und Nicht-Bedeutung.
Guy Schraenen (1941 London – 2018 Paris)
war ein belgischer Ausstellungskurator, Herausgeber und Essayist. 1974 gründete er mit anderen das „Archive for Small Press and Communication“ (ASSPC), das Teil eines bedeutenden internationalen Netzwerks unabhängiger Kunstpublikationen war.
Er wurde in der Kunstwelt für seine unermüdliche Arbeit mit Künstlern und Künstlerarchiven bekannt. Durch zahlreiche Projekte – darunter sein eigenes „Archive Space“ – unterstützte er Künstler weltweit. Besonders seine Arbeit mit polnischen Künstlern in den 1970er Jahren trug wesentlich zu deren internationaler Anerkennung bei.
Von 1966 bis 1976 leitete er die Galerie Kontakt in Antwerpen, wo er Werke von Jef Geys, Georges Vantongerloo, Lucio Fontana und anderen zeigte. Zudem betrieb er seinen eigenen Verlag „Guy Schraenen éditeur“, in dem zahlreiche Publikationen erschienen.
1989 wurde er Kurator der Sammlung von Künstlerpublikationen „A Museum within a Museum“ im Museum Weserburg in Bremen, das 1999 auch das ASSPC-Archiv übernahm.
Seine vielfältigen Projekte konzentrierten sich vor allem auf die zahlreichen Formen von Künstlerpublikationen internationaler avantgardistischer und unabhängiger Bewegungen von den späten 1950er bis in die 1980er Jahre. Er war vermutlich einer der wenigen Akteure, die diese Kunstform in allen Rollen begleiteten – und damit ein wichtiges Bindeglied zwischen Künstlern, Institutionen und Öffentlichkeit darstellten.
Übersetzt mit Chatgpt Text von der Webseite
|
Technische Angaben
-
260 S., 22x14,5 cm, ISBN/ISSN 9783957572523
Hardcover mit Schutzumschlag, handschriftliche Anmerkungen und Unterstreichungen
ZusatzInfos
-
Englische Originalausgabe von 2011.
In einer Welt, in der jeder Text überall und sofort verfügbar ist, geht es immer weniger um das Schaffen von Neuem als den Umgang mit vorhandenem Text. Kenneth Goldsmith fordert daher, die Möglichkeiten des Internets ernst zu nehmen, die unser Schreib- und Leseverhalten radikal verändern. Inspiration und Expression gehören der Vergangenheit an. Goldsmith fordert das Plagiat und bewusste Unkreativität als radikale Strategien zur Erweiterung der Literatur, die sich seit den Experimenten der klassischen Moderne nicht mehr weiterbewegt hat. Im Gegensatz zum Kulturpessimismus, der Internet und Digitalisierung als Gefahr für die Literatur sieht, heißt er die digitale Welt enthusiastisch willkommen. Kopieren, Programmieren, Automatisieren sind die neuen literarischen Werkzeuge, ihre Genres heißen Plagiat, Remix, Appropriation. Sein epochemachendes Buch, das die erste ernst zu nehmende Poetik seit 50 Jahren ist, wird hier zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlicht, ergänzt um ein neues, für die deutsche Ausgabe geschriebenes Kapitel. Text von der Webseite
|
Technische Angaben
-
2 S., 29,7x21 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Schwarz-Weiß Laserausdrucke nach Webseite
ZusatzInfos
-
Tape-Mag.com is a Non-Profit Online-Archive & Information-Database for Audio-Tape-Culture (Cassettes/Tapes/Reels) and 20th Century Art- & Music-related Small-Press Publications, Magazine-Culture.
This Archive-Database focuses on the following styles/genres.
- Mid 70's to late 90's Industrial, Experimental, Free Improvisation, Post-Punk, New Wave, Minimal, Synth, Ambient and further musical directions of the DIY-Cassette-Culture.
- early 50's to late 90's Sound Art, Sound Poetry, Text-Sound-Compositions, Poesie Sonore, Verbosonics, Lingual Music, Music Concrete, Audio Art plus related printed Mail Art, Concrete Poetry, Visual Poetry, Lettrisme, Fluxus
Here you are able to browse and research thousands of releases, find further information about the Artists, the Organisations, Press & Label-People behind the scene and/or the published Small Print, Magazines, Information-sheets and Artists-Manifests that all defined a very exciting culture and era. Most of the releases listed here were only released in very limited amount and are hard to find these days but they had without any doubt their important role in the development of contemporary audio & sound-art and music-history. These protagonists of a DIY (Do-It-Yourself)-Culture-Movement in which everybody can be an artist, label, distributor and press-editor or organisation deserves a comprehensive overview in a broader context with all its connections and a framework. With this Database the collected, provided and connected Information can become knowledge. Knowledge that Media in Internet-Age can hardly supply with the current Information Overload.
Text von der Webseite
|
Titel
-
experimentelle texte, Nr. 09 - STORY of o - VocoVisual
Technische Angaben
-
52 S., 21x14,2 cm, ISBN/ISSN 01787802
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
"experimentelle texte" ist eine Reihe von Heften, herausgegeben in den 1980ern und 1990ern von Karl Riha und Siegfried J. Schmidt.
Mit einem Vorwort von Vladan Radovanovic in englischer Sprache.
|
Titel
-
experimentelle texte, Nr. 10 - TEXTE ÜBER TEXTE
Technische Angaben
-
[32] S., 21x14,2 cm, keine weiteren Angaben vorhanden
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
"experimentelle texte" ist eine Reihe von Heften, herausgegeben in den 1980ern und 1990ern von Karl Riha und Siegfried J. Schmidt.
Mit Bio-Bibliographie von Michael Glasmeier am Ende des Heftes.
|
Titel
-
experimentelle texte, Nr. 11 - buchstabenbotschaften ohne botschaften
Technische Angaben
-
[32] S., 21x14,2 cm, ISBN/ISSN 01787802
Drahtheftung
ZusatzInfos
-
"experimentelle texte" ist eine Reihe von Heften, herausgegeben in den 1980ern und 1990ern von Karl Riha und Siegfried J. Schmidt.
In etwa auf jeder Seite ein Buchstabe mit einer Übermalung, Schraffur, Darübergeschriebenem.
Aus dem Heft:
buchstaben schreiben, zeichnen, dünnschreiben, breitschreiben, kleinschreiben, doppeltschreiben, rein(-)schreiben, zuschreiben, ...
|
Titel
-
Widersprüchliche Informationen
Technische Angaben
-
48 S., 29,8x21 cm, ISBN/ISSN 9783902190369
Broschur
|
Titel
-
if you can read this, you are accepted
Technische Angaben
-
[48] S., 29,7x21 cm, Auflage: 100, ISBN/ISSN 9783903188099
Broschur
|
Titel
-
Tractatus linguistico-philosophicus
Technische Angaben
-
Auflage: 200, numeriert, signiert, 2 Stück. ISBN/ISSN 978-3-68919-078-1
Klappeinband, Drahtheftung
ZusatzInfos
-
1. Auflage. Gestaltung Kurt Dornig, Titelseite unter Verwendung eines Fotos von Tatjana Schnalzger
Jens Dittmar (*1950) trat in den 70er- und 80er-Jahren vor allem mit Buchobjekten in Erscheinung. Diese Arbeiten waren stark von der damals einflussreichen poststrukturalistischen Sprach- und Vernunftkritik geprägt. In Anbetracht eines repressiven Konstruktivismus in der gegenwärtig präpotenten Politik hat sich seine Haltung gegenüber der weitgehend institutionalisierten Postmoderne gewandelt. Sein Tractatus linguistico-philosophicus zeichnet einige künstlerische Positionen nach, an denen sich dieser Sinneswandel ablesen lässt. Sie reichen vom gestischen Expressionismus über den Lettrismus bis zur visuellen Poesie und zum Typoem.
Text von der Rückseite
|
Copyrighthinweis: Das Copyright für die abgebildeten Publikationen bleibt bei den jeweiligen Rechteinhabern (Autoren, Künstlern, Fotografen, Gestaltern, Publizisten). Die Abbildungen und Textzitate dienen der künstlerischen und wissenschaftlichen Recherche.
Hier werden Werke dokumentiert, die sonst nur schwer oder gar nicht zugänglich wären. Wer nicht damit einverstanden ist, dass sein Werk auf dieser Webseite gezeigt wird, kann die Abbildung umgehend durch mich löschen lassen.
Für wissenschaftliche Recherchen können die großen Abbildungen auf Antrag freigeschaltet werden.
Wenn Sie als Rechteinhaber möchten, dass Ihre Abbildungen bei Klick größer gezeigt werden (Höhe x Breite = ca. 800 x 1200 Px), dann melden Sie sich bitte bei mir:
